Kurs setzen Richtung Gemeinderatswahl 2020“ in St. Margarethen

Die Steirische Volkspartei auf Landes- und Bezirksebene hat unter dem Motto „Kurs setzen“ zwei Jahre vor der nächsten Gemeinderatswahl den Countdown für die Wahlentscheidung auf Kommunalebene im Jahr 2020 eingeläutet. Die Volkspartei Stadtpartei Knittelfeld unter Ortsparteiobmann GR Kurt Maitz lud zum Ortsgruppencheck in den Gasthof „Fuchs und Henne“ ein. Seitens der Bezirksparteileitung waren gf. Bezirksparteiobmann  Bgm. Ing. Bruno Aschenbrenner und Bgf. GR Alfred Taucher als Referenten vor Ort. Der Dialog „Kurs setzen Richtung 2020“ ist eine Initiative der Steirischen Volkspartei und unterstützt die Ortsgruppen bei der Entwicklung des Weges bis zur Wahl im März 2020. Im Zuge des Abends kam es auch zur Durchführung eines Ortsgruppenchecks mit Schwerpunkt „Situationsanalyse.“ Das generelle Ziel dieser Veranstaltungsserie lautet Visionen und Ideen für die Zukunft zu entwickeln die dann in ein kompaktes Wahlprogramm aufgenommen werden.   

Knittelfelder Bereichsfeuerwehrtag: Grangl kandidiert für Landeskommando

An der obersten Spitze des steirischen Feuerwehrkommandos mitmischen will der Knittelfelder Feuerwehrbereich. „Ja, ich werde mich der Wahl als stellvertretender Landesfeuerwehrkommandant stellen und versuchen, diese Position in den Knittelfelder Feuerwehrbereich zu bringen“, betonte Bezirkskommandant Erwin Grangl im Rahmen des am vergangenen Samstag in St. Margarethen bei Knittelfeld abgehaltenen Bereichsfeuerwehrtages. Grangl ist seit 40 Jahren bei der Feuerwehr und nimmt seit rund sechs Jahren die Führungsposition in Knittelfeld ein. Bei seinen Kommandanten ist er unbestritten die Nummer eins, wenn es um diese Leitungsposition im Lande Steiermark geht. „Ich glaube, dass diesmal die Umstände günstig sind und eine echte Chance besteht, in das Landeskommando gewählt zu werden“, gibt sich Grangl optimistisch. Geschehen soll dies bei dem in einer Woche in Murau stattfindenden Landesfeuerwehrtag, auf dessen Agenda auch die Neuwahl der Landesleitung steht.

Mit musikalischen Klängen des Musikvereines St. Margarethen bei Knittelfeld war der samstägliche Bereichsfeuerwehrtag in den Abendstunden eröffnet worden. Über 200 Florianijäger waren auf dem Platz vor dem Gemeindeamt angetreten, nachdem bereits im Vorfeld eine Delegiertensitzung sich mit aktuellen Feuerwehrproblemen des Knittelfelder  Bereiches auseinandergesetzt hatte. Unter den zahlreichen Teilnehmern sah man auch LAbg. Hermann Hartleb, der in seiner Ansprache die Leistungen der Knittelfelder Florianimänner würdigte und den Dank der Öffentlichkeit überbrachte.

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen zahlreiche Feuerwehrmitglieder, die neben Auszeichnungen des Bezirks- und Landesfeuerwehrverbandes auch für ihr langjähriges Wirken durch das Land Steiermark gewürdigt wurden.

So konnten für eine 25jährige Tätigkeit BM Ferdinand Penz, OLM Christian Pletz und HFM Michael Steinberger (alle FF St. Margarethen bei Knittelfeld) bedankt werden. Ebenfalls für 25 Jahre wurden OLM Andreas Wolfsberger (Rachau) und HFM Markus Zucker (St. Margarethen b.K.) ausgezeichnet werden. Für 40 Mitgliedsjahre wurden HFM Günter Brunner (Glein), HFM Alfred Schoch (St. Margarethen b.K.) und HFM Peter Funk (St. Margarethen b.K.) geehrt.

Für 50 Jahre wurde LM Johann Reif (Kobenz) ausgezeichnet, für 70 Jahre HFM Anton Hubmann (Glein) und LM Alois Wagner (St. Margarethen b.K.). Das Verdienstkreuz in Bronze des Landes Steiermark wurde an OBM Peter Reiter (St. Margarethen b.K.) überreicht.

Das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes dritter Stufe wurde an LM Stefan Hochfelner (St. Margarethen b.k.), LM Gottfried Pfeifenberger (St. Marein b.K.) OLM Christian Pletz (St. Margarethen b.K.), BM Markus Puffinger (Kobenz), OBI Bernhard Wachter (Bischoffeld) und LM Herbert Zechner (St. Marein b.K.) überreicht.

Mit dem Ehrenzeichen zweiter Stufe des Landesfeuerwehrverbandes wurde das Wirken von LM Johann Hoffelner (Kobenz), BM Franz Loibnegger (Kobenz) und BM Ferdinand Penz (St.Margarethen b.K.) gewürdigt.

Auch das verdienstvolle Eintreten von Bürgermeister Erwin Hinterdorfer für die heimischen Feuerwehrbelange nicht ohne Folgen: Dem Gemeindechef wurde die Florianiplakette in Bronze überreicht und damit der Dank für seinen bisherigen Einsatz für das kommunale Feuerwehrgeschehen ausgesprochen.

„Murtaler Bauernkraft – Straußenfarm Fam. Madl“

Die Vorstandsmitglieder der ÖAAB Ortsgruppe Weißkirchen überzeugten sich bei der Straußenfarm der Familie Madl über die hervorragende Genusspalette und interessante Arbeit vor Ort in St. Lorenzen bei Knittelfeld.

Am Mittwoch, dem 09. Mai besichtigte die ÖAAB Ortsgruppe Weißkirchen gemeinsam mit ÖAAB-Bezirksobmann Bgm. Ing. Bruno Aschenbrenner den Familienbetrieb Madl. Die teilnehmenden Vorstandsmitglieder erfuhren Interessantes über die Tierhaltung und die Produktpalette der Strauße. Eine anschließende Verköstigung verschiedenster landwirtschaftlicher Erzeugnisse begeisterte alle TeilnehmerInnen.

Die Familie Madl beschäftigt sich seit nunmehr knapp zehn Jahren mit der Haltung (Zucht und Mast) von Straußen. Der Reiz etwas Neues kennenzulernen und wachsen zu sehen, hat sie bei der Suche nach einer Alternative zur Milchwirtschaft auf die Spuren des Straußes gebracht.

„Der Wille etwas Neues und Innovatives zu gestalten macht sich bezahlt und die regionalen landwirtschaftlichen Straußenprodukte überzeugten uns vollends,“ zeigt sich Organisatorin Michaela Kogler begeistert.

Steirischer Panther 2018: Murtaler Musikvereine räumten kräftig ab

Die Musikkapellen aus dem Murtal geben in der Steiermark den Ton an. Das zeigte sich bei der diesjährigen Verleihung des „Steirischen Panthers“ und der „Robert Stolz Medaille“, zu der am vergangenen Donnerstag in die Aula der Alten Universität in Graz eingeladen wurde. Aus den Händen von Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer und seines Stellvertreters Michael Schickhofer konnten nicht weniger als 16 Musikvereine der Blasmusikbezirke Murau, Judenburg und Knittelfeld die begehrten Preise in Empfang nehmen, um damit eine Würdigung für ihren musikalischen Einsatz zu erhalten.

Jährlich werden zahlreiche Musikkapellen für ihre musikalische Leistungen mit dem „Steirischen Panther“ und dem Robert-Stolz-Preis ausgezeichnet. Um einen solchen Preis zu erreichen, ist es notwendig, innerhalb von fünf Jahren an mindestens drei Wertungsspielen teilzunehmen und insgesamt mindestens 240 Punkte zu erreichen. Schafft ein Verein sogar über 270 Punkte, so erhält dieser zusätzlich noch die Robert-Stolz-Medaille.

„Standing ovations“ gab’s dabei für den Musikverein aus St. Georgen am Kreischberg, der die Liste der ausgezeichneten Musikvereine anführte und diesmal bereits den elften „Steirischen Panther“ einheimsen konnte. Aus dem Blasmusikbezirk Knittelfeld holten sich die begehrten Auszeichnungen die Musikvereine von Kobenz, St. Margarethen bei Knittelfeld und St. Lorenzen-Feistritz, aus dem Bezirk Judenburg waren es neben der Werkskapelle Zeltweg und der Fohnsdorfer Bergkapelle die Musikvereine von Pusterwald, Scheiben-St.Georgen, St.Peter-Rothenthurm und Unzmarkt-Frauenburg.

Gratulant war auch Labg. Hermann Hartleb, der sich nicht nur über die Erfolge der Murtaler Musiker freuen konnte sondern als Bürgermeister von St. Georgen ob Judenburg auch den örtlichen Musikverein auf seiner „Bestenliste“ sah.

Waldhuber

„GenussRegion Murtaler Steirerkäs“ bekam einen neuen Obmann

Landeskammerrat Matthias Kranz leistete wertvolle Aufbauarbeit für GENUSS REGION ÖSTERREICH, jetzt hat Bauernkammer-Bezirksobmann Leo Madl sein Erbe übernommen.

Nach fast elf Jahren gibt es in der GenussRegion Murtaler Steirerkäs einen Obmannwechsel. „Pionier“ Matthias Kranz gab seinen Posten an Leo Madl, Obmann der Bezirksbauernkammer und des Bauernbund Murtal, ab. Als Dank und Anerkennung für sein Engagement wurde dem Gründungsobmann seitens von GenussRegion Österreich-Obfrau Margarete Reichsthaler eine Ehrenurkunde verliehen. Dankesworte und Gratulationen gab es in dieser Hinsicht auch von Bezirksparteiobmann LAbg. Bgm. Hermann Hartleb. In seiner Zeit als GenussRegions-Obmann war Kranz besonders erfolgreich in der Zusammenarbeit mit der Gastronomie und hat dazu beigetragen, das Leitprodukt der GenussRegion, den Murtaler Steirerkäs, als fixen Bestandteil bei den regionalen Wirten und Händlern zu verankern. Zudem forcierte er neue Speisekreationen wie Steirerkässuppe und Steirerkässchnitzel. So bleibt die Wertschöpfung in der Region auch nach seinem Abgang erhalten.

Murtaler Käsegenuss

Im Jahr 2006 ausgezeichnet ist die GenussRegion Murtaler Steirerkäs ein Vorreiter in Hinblick auf regionale Produktion. Zahlreiche bäuerliche Milchviehbetriebe stellen den Rohstoff Milch in höchster Qualität her. Die Familienbetriebe liefern an die Obersteirische Molkerei in Knittelfeld oder verarbeiten die Milch in hofeigenen Käsereien zu Produkten wie dem Murtaler Steirerkäs. Im Sommer kann man das regionale Leitprodukt auch auf etlichen Almhütten des Oberen Murtals genießen. Mittlerweile wurden in der GenussRegion bereits 13 GenussWirte ausgezeichnet, die auch eng mit der Obersteirischen Molkerei als Leitbetrieb zusammenarbeiten. Ein besonderes Highlight ist die Milcherlebniswelt, wo die Geschichte des Murtaler Steirerkäs erlebbar gemacht wird.

Am Tremmelberg hat Matthias Kranz einen 42 Meter hohen Aussichtsturm errichten lassen, den man von vielen Seiten aus erreichen kann und der einen atemberaubenden Blick über das gesamte Murtal und die angrenzenden Berge bietet. Von Mai bis Oktober gibt es für Wanderer bei Voranmeldung eine Jausenstation mit Murtaler Genussspezialitäten. Beim Bundeswettbewerb „Goldene G-Nuss“ hat die GenussRegion für ihre „TowerPower“ zudem den zweiten Platz erreicht. Die unter diesem Namen verkauften Produkte sind nicht nur von höchster Qualität, sondern wurden natürlich hergestellt und stammen von den regionalen bäuerlichen Betrieben. Derzeit ist der Aufbau zweier GenussLäden in der Region in Arbeit. In Fohnsdorf soll einer im Juni in Zusammenarbeit mit der Lebenshilfe eröffnen, in Knittelfeld plant man für Spätherbst. Ziel ist es, regionale Qualitätsprodukte von bis zu 70 ProduzentInnen der GENUSS REGION ÖSTERREICH anzubieten.

„Matthias Kranz hat als Obmann der GenussRegion Murtaler Steirerkäs einen wertvollen Beitrag zur Arbeit der GENUSS REGION ÖSTERREICH geleistet und wir sind froh, jemanden mit seinem Engagement in unserem Team gewusst zu haben. Ich bin überzeugt, dass Leo Madl als sein Nachfolger ebenso zukunftsorientiert vorgehen und die GenussRegion mit innovativen Ideen und im Sinne der Wertschätzung für regionale und saisonale Produkte weiter fördern wird. Seit jeher setzt man in der GenussRegion Murtaler Steirerkäs auf höchste heimische Qualität und herkunftssichere Produkte und darauf können wir stolz sein“, so Margareta Reichsthaler, Obfrau der GENUSS REGION ÖSTERREICH.

Der neue Obmann Leonhard Madl sparte auch nicht mit Dankesworten in Richtung des Gründungsobmannes und seines Vorgängers und hat sich für die nächsten Monate bereits eine intensives Programm vorgenommen. Madl kann dabei auch auf neue Ideen setzen und ist bereits am Sonntag, 29. April anlässlich des „Nimm`s Radl-Radfest mit Sternfahrt“ am Judenburger Hauptplatz fleißig im Einsatz: „Die Bäuerinnen werden dabei für schmackhafte regionale Kulinarik sorgen.“ Weitere Höhepunkte in diesem Jahr sind am 15. August der traditionelle Tremmelberg „Steirerkäs-Wandertag“ und eine dreitägige Festveranstaltung organisiert von der Bauernbundortsgruppe in St. Marein (7. – 9. September) rund um das Steirische Milchfest sowie eines großangelegten Almabtrieb.

Genussvoll in die Zukunft

GENUSS REGION ÖSTERREICH, die größte von den Regionen getragene Kulinarik-Initiative des Landes, stärkt mit ihren Veranstaltungen und Maßnahmen das Bewusstsein der Menschen für Regionalität und trägt zum wirtschaftlichen Erfolg der landwirtschaftlichen Betriebe Österreichs bei. Werte wie Herkunftssicherheit und Qualitätssicherung spielen dabei eine zentrale Rolle. Um den Innovationsgeist innerhalb der GenussRegionen zu stärken, hat man vor vier Jahren das Programm „Zehn für 2020“ formuliert. Darin festgelegt sind Ziele und Werte, die bis zum Jahr 2020 noch intensiver gelebt oder erreicht werden sollen. Der Zukunftsplan beinhaltet außerdem den Schutz der Kulturlandschaften sowie die Stärkung der regionalen Landwirtschaft. Mit ihren Initiativen versteht sich GENUSS REGION ÖSTERREICH als Symbiose von alt und modern und vereint Tradition mit Fortschritt. Ziel ist es, den Genuss-Standort Österreich mit all seinen regionalen Schmankerln für Kulinarik-Liebhaber erlebbar zu machen. Das versucht man seit 2018 vermehrt, indem man die Wege der Digitalisierung für die traditionelle Landwirtschaft zu nutzen weiß: In Kürze soll der Online-Marktplatz „Genuss ab Hof“ abrufbar sein. Damit soll in Zukunft allen LizenzpartnerInnen ermöglicht werden, dass sie sich für die digitalen Herausforderungen adäquat vorbereiten können – von Online-Shops bis hin zur Registrierkassa. Aber nicht nur die LizenznehmerInnen, sondern auch die KonsumentInnen profitieren in Folge: Ab April 2018 bekommen Menschen in urbanen Zentren dadurch zusätzlich direkten Zugang zu ganz besonderen, regionalen Qualitätsprodukten. Das Versprechen bei allen Vorhaben lautet: Nur das Beste darf die Marke GENUSS REGION ÖSTERREICH führen.